Warum Geschichten

Der Historiker und Philosoph Yuval Noah Harari beschreibt das Erzählen von Geschichten als die herausragende Fähigkeit, die den Homo sapiens ausmacht. Geld, Nationen, Religionen, Wissenschaft – sie alle funktionieren, weil viele Menschen dieselbe Erzählung teilen.

Was einst am Lagerfeuer begann und in Büchern weiterlebte, erzählen heute Bild und Ton – eindringlicher als je zuvor. Und das Internet trägt diese Geschichten zu Millionen Menschen gleichzeitig und verbindet sie miteinander. Wir sind darin ein kleines Rad – und erzählen unseren Teil, so gut wir können.

Wie wir arbeiten

Wir entwickeln Stoffe von der ersten Idee bis zur fertigen Fassung und begleiten sie bis zum Publikum. Unsere Filme entstehen meist als internationale Koproduktionen – mit Partnern und Finanzierungen in Europa und darüber hinaus.

Film ist Kunstwerk und Handwerk zugleich – und kaum ein Handwerk hat sich in den letzten Jahrzehnten so stark verändert. Wir haben diesen Wandel von Anfang an mitgemacht, viele Jahre auch mit eigener Postproduktion, vom Offline-Schnitt über die visuellen Effekte bis zum Grading.

Daraus ist Erfahrung entstanden, die man nicht aus Prospekten lernt: Virtuelle Produktion und digitale Effekte machen vieles leichter und besser – und doch ist manchmal ein Modell oder eine gebaute Kulisse die bessere Lösung. Diese Abwägung treffen wir vor dem Dreh – nicht erst, wenn es teuer wird.

Uns interessieren Geschichten, die über Landesgrenzen hinweg verstanden werden – in jedem Genre. Ein Film entsteht für uns im Team: mit klarer Führung und mit Köpfen auf Augenhöhe in allen Departments. Wir arbeiten am liebsten mit Menschen, denen der Film wichtiger ist als die Selbstdarstellung.

Geschäftsführung

Porträt Heinz Stussak

Mag. Heinz Stussak

Produzent

Heinz Stussak kam über die Technik und die Regie zur Produktion: Nach einer technischen Ausbildung studierte er Regie an der Filmakademie Wien. Seit 1988 hat er mehr als 30 Filme produziert – von österreichischen Debütfilmen bis zu internationalen Koproduktionen wie „Revanche“ von Götz Spielmann, 2009 für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert.